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Sicherheitsabstand den Verhältnissen anpassen


Selbst Profis können Crash nicht vermeiden

Jeder Autofahrer sollte sie kennen, die Faustformel für den sicheren Abstand zum Vordermann: „Sicherheitsabstand = halber Tacho“. Doch bei schlechten Sicht- und Straßenverhältnissen greift diese Regel zu kurz. Darauf weist die SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/Hamburg, hin.

Nebel, Regen, Feuchtigkeit oder auch Straßenglätte sorgen dafür, dass sich Reaktionszeiten und Bremswege deutlich verlängern. Daher ist es unumgänglich, nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch den Sicherheitsabstand anzupassen. Hier empfehlen Experten, die Sichtweite als bestimmende Größe zu nehmen und die entsprechende Formel: „Sicherheitsabstand = Sichtweite“ zu verwenden. Zwar setzen sich elektronische Abstandhalter immer mehr durch, doch sind noch lange nicht alle Fahrzeuge mit einem solchen ausgestattet. Um die Sichtweite und damit den Sicherheitsabstand näherungsweise zu bestimmen, können daher die Leitpfosten am Fahrbahnrand als Orientierungshilfe dienen. Diese stehen auf gerader Strecke zumeist 50 Meter auseinander. So ist es auch recht einfach seine Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen. Bei schlechter Sicht gilt die Regel „Sichtweite in Metern = Geschwindigkeit in Stundenkilometern“.

Nach Angaben der Unfallforschung der Versicherer (UDV) sind rund 13 Prozent aller Unfälle mit Verletzten oder Getöteten auf ungenügenden Sicherheitsabstand zurückzuführen. Auf Autobahnen ist dieser Prozentsatz sogar deutlich höher. Ein wesentlicher Grund für zu dichtes Auffahren ist die Selbstüberschätzung vieler Autofahrer, die ihr Reaktionsvermögen zu hoch, Geschwindigkeiten und Abstände aber zu niedrig einschätzen. Crashtests der UDV haben gezeigt, dass selbst Profis einen Unfall nicht verhindern können, wenn der Vordermann plötzlich bremst und der Sicherheitsabstand unterschritten wurde.

Sicher unterwegs zu sein, heißt nicht nur, seine Fahrweise Verkehr und Witterung anzupassen und sein Fahrzeug technisch in Schuss zu halten. Auch eine leistungsstarke Kraftfahrtversicherung gehört dazu. Übrigens: Im Fairness-Ranking der Wirtschaftszeitschrift Focus-Money erhielt die SIGNAL IDUNA auch in diesem Jahr die Auszeichnung „Fairster Kfz-Versicherer“. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis werteten die Versicherten über Kundenservice, -beratung und –kommunikation sowie Schadensregulierung und das Produktangebot. In fünf Kategorien und damit auch in der Gesamtnote erhielt die SIGNAL IDUNA die Note „Sehr gut“.

Textquelle: SIGNAL IDUNA Gruppe

 


 

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