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6 Reisetipps für den Karneval in Venedig


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(c) Bild: ERGO Versicherungsgruppe

Maskenspektakel am Canale Grande

Der Karneval in Venedig mit seinen prachtvollen Kostümen und eleganten, traditionellen Masken hat mit dem närrischen Treiben hierzulande wenig gemeinsam. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich jährlich viele Deutsche von dem rauschenden Karnevalstreiben verzaubern lassen wollen. Damit die Reise in die Lagunenstadt ein Erfolg wird, sollten sich Touristen vorab mit Sitten und Gebräuchen vor Ort vertraut machen, empfiehlt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Tipp 1: Zur besseren Planung frühzeitig über den Ablauf des venezianischen Karnevals informieren

„Die Ursprünge des venezianischen Karnevals reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Während sich das Fest früher über Wochen oder gar Monate erstreckte, ist es heute auf die zehn Tage vor Aschermittwoch festgelegt“, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). Damit Venedig-Reisende möglichst viel von dem Spektakel mitbekommen, hilft es zu wissen, wo welche Veranstaltungen stattfinden. Infos bieten zum Beispiel die einzelnen Touristeninformationen vor Ort. Schon die Eröffnung des Karnevals in Venedig bietet ein spektakuläres Schauspiel: Beim „Engelsflug“ schwebt eine Frau an einem Stahlseil vom Glockenturm Campanile auf den Markusplatz herab. Von da an gibt es in der Stadt auf verschiedenen Bühnen künstlerische und artistische Darbietungen. An mehreren Tagen findet zudem ein historischer Umzug mit geschmückten Booten in den Kanälen statt. Sein fulminantes Ende erreicht der venezianische Karneval an Fastnacht mit dem Auftritt des geflügelten Löwen von St. Markus, der vom Markusplatz aus hoch über dem Publikum auf den Glockenturm Campanile fliegt.

Tipp 2: Die richtige Kostümierung

Das Besondere am Karneval in Venedig sind seit jeher die prächtigen Masken, mit denen die Karnevalisten die eigene Identität gegen eine andere eintauschen. Besonders populär ist die sogenannte „Maschera Nobile“: Sie besteht aus einer weißen Wachsmaske, einem schwarzen Umhang und einer schwarzen Kappe. Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen will, kann in den venezianischen Kostüm-Ateliers ein historisches Kostüm in Auftrag geben. Dann sollte der Karnevalist aber mindestens einen Monat für die Fertigung einkalkulieren. Ansonsten sind Kostümverleihe eine gute Alternative. In Venedig bieten sie eine große Auswahl traditioneller Maskerade – vom einfachen Mantel bis zum historischen Kostüm. Natürlich können Karnevalisten auch deutsche Kostümverleihe nach einer passenden Maskierung durchstöbern und diese nach Venedig mitnehmen. Übrigens: „Besonders ambitionierte Venezianer und Urlauber, die viel Arbeit in ihre Maskierung gesteckt haben, können an der Wahl des schönsten Kostüms teilnehmen“, so der Tipp der ERV Reiseexpertin.

Tipp 3: Nicht nass werden!

Gerade während des Karnevals, der sich auf allen bekannten Plätzen, Höfen und den Kanälen Venedigs abspielt, drängen sich große Menschenmengen durch die kleinen Gassen der meistbesuchten Stadt Italiens. Hier kann man bei Unachtsamkeit leicht hinfallen. Besondere Vorsicht ist auf Passagen nahe den vielen Kanälen geboten: Diese sind häufig glitschig und ein Ausrutscher kann im schlimmsten Fall mit einem Sturz ins Wasser enden. Zumindest die Füße nass machen können sich Besucher, falls zur Zeit des Karnevals gerade „Aqua alta“ herrscht: Das Hochwasser, das die Plätze und Gassen Venedigs unter Wasser setzt, ist für einen echten Venezianer besonders in den Herbst- und Wintermonaten ein vertrautes Phänomen. Es dauert in der Regel nur wenige Stunden. Mit dem Gezeitenwechsel geht das Wasser wieder zurück. „Wer trotz Hochwasser nicht auf das Karnevalsspektakel verzichten will, sollte sicherheitshalber Gummistiefel im Gepäck haben. Ansonsten können Karnevalisten Gummistiefel oder Plastiküberzieher mit verstärkter Sohle aber auch in vielen venezianischen Geschäften erwerben“, empfiehlt Birgit Dreyer.

Tipp 4: Venezianische Kulinarik entdecken

Etwas abseits von den traditionellen Spektakeln tummeln sich in den zahlreichen Weinstuben und Bars Venedigs Einheimische und Touristen, um mit dem aus Venetien stammenden beliebten Cocktail „Sprizz“ anzustoßen. Auch traditionelles Karnevalsgebäck darf nicht fehlen: „Was beim Faschingstreiben in Deutschland der Krapfen oder Berliner ist, sind in Venedig bunte Hefekringel namens „Buranelli“ oder „Fritelle“. Vor allem bei Kindern sind sie sehr beliebt“, weiß die Reiseexpertin der ERV.

Tipp 5: Vorsicht vor Taschendieben!

Das bunte Karnevalstreiben bietet Taschendieben eine perfekte Tarnung, zumal in großen Menschenansammlungen wie beispielsweise auf dem Markusplatz und der Rialtobrücke. Hier sind besonders viele Urlauber unterwegs. Wer nicht traditionell kostümiert ist, wird schnell als Tourist erkannt und macht sich damit zum beliebten Ziel von Langfingern. „Am besten, Besucher tragen nur wenig Bargeld eng am Körper und lassen Kreditkarten und wichtige Dokumente wie den Personalausweis im Hotelsafe“, rät Birgit Dreyer. Stattdessen empfiehlt die Expertin, nur eine Fotokopie des Ausweises oder Reisepasses mitzunehmen. Auch Schmuck und teure Uhren sollten sicher in der Unterkunft verwahrt sein.

Tipp 6: Reiseschutz nicht vergessen

In jedes Urlaubsgepäck gehört immer auch der passende Reiseschutz. Wer nicht nur für den Venedig-Trip, sondern auch für nachfolgende Urlaube abgesichert sein möchte, dem empfiehlt die ERV Expertin den Abschluss eines RundumSorglos-Jahresschutzes, mit Reiserücktritts-, Reiseabbruch-, Reisekranken- und Reisegepäckversicherung.

Quelle: ERV (Europäische Reiseversicherung AG)

 


 

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