Smartphone-Terror im Urlaub? Wie sehr stören Tablet und Co wirklich? - maennerformat.de | Männermagazin




Smartphone-Terror im Urlaub? Wie sehr stören Tablet und Co wirklich?


Genervt im Urlaub: Sind Smartphone und Co mögliche Gründe? © Auto Europe

In seiner neuesten Studie gibt der Mietwagenbroker Auto Europe Aufschluss darüber, wie stark mobile Endgeräte bereits in unseren Alltag integriert sind und wer sich von ihnen gestört fühlt

Ein Alltag ohne Smartphone, Tablet oder Laptop ist für die meisten Deutschen nicht mehr vorstellbar – und gleiches gilt auch im Urlaub. Auch in die „schönste Zeit des Jahres“ haben mobile Endgeräte längst Einzug erhalten. In einer repräsentativen Umfrage des Mietwagenbrokers Auto Europe bestätigten fast alle Befragten, auch im Urlaub Smartphone, Tablet und Co zu verwenden. Während „Digital Detox“ und „offline sein“ voll im Trend liegen, fragt die Studie, die gemeinsam mit dem Markforschungsinstitut GfK durchgeführt wurde, ob im digitalen Zeitalter der Urlaub seine entspannende Wirkung eingebüßt hat. Das Ergebnis? Das sehen die Wenigsten so.

Digital Detox: Nein Danke!

In der Auto Europe-Studie gaben ganze 93% der Umfrageteilnehmer an, im Urlaub ein oder sogar mehrere mobile Endgeräte zu nutzen. Nur 7% der Teilnehmer gaben an, in den Ferien keinerlei mobile Geräte zu verwenden. Befragt wurden die Studienteilnehmer über ein Online-Panel der GfK, einem der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Untersucht wurden alle relevanten Altersgruppen von 14 bis über 60 Jahren. Während die meisten Befragten schätzten, ihre Mobilgeräte in den Ferien insgesamt zwischen einer halben und zwei Stunden täglich zu nutzen, gab es auch Ausschläge nach oben. Immerhin 2% der Studienteilnehmer gaben an, ihr Smartphone o.ä. im Urlaub mehr als zehn Stunden täglich zu nutzen. Auch wenn dies verhältnismäßig wenige Befragte sind, ist die sehr hohe Nutzungsdauer doch bemerkenswert. Wenig überraschend war dagegen die Erkenntnis, dass sich gerade unter den sehr jungen Umfrageteilnehmern, den 14- bis 19-Jährigen niemand fand, der sein Mobilgerät im Urlaub gar nicht nutzt.

Smartphone im Urlaub: (K)ein Problem?

Bei der Frage nach dem Störfaktor schnitten die mobilen Endgeräte deutlich besser ab, als gedacht. In einer der Fragen wurden die Teilnehmer konkret danach gefragt, ob die Mobilgerätenutzung ihres Partners im Urlaub sie stört. Das Ergebnis: Fast niemand empfindet das Tablet oder Smartphone beim Partner wirklich als lästig. Insgesamt sagten 65%, dass sie sich nicht oder nur wenig gestört fühlen. Dies legt natürlich die Vermutung nahe, dass das Smartphone (oder vergleichbare Geräte) bereits fester Bestandteil des Lebens und somit auch des Urlaubs der Deutschen sind. Dennoch: Immerhin knapp jeder Fünfte, genauer 19% der Befragten fühlten sich dennoch durch die Smartphonenutzung ihres Partners im Urlaub beeinträchtigt, davon 5% sehr. Darunter waren es eher Frauen, denen Smartphone und Co ein Dorn im Auge waren, 7% gegenüber 3% bei den Männern.

Entspannung ade? Eine andere Frage ergab: Immerhin fast ein Viertel der Befragten (27%) empfinden Urlaub heute weniger entspannend als noch vor Beginn des Smartphone-Zeitalters. Darunter erneut mehr Frauen: Knapp ein Drittel der befragten Frauen (31%) empfinden Urlaub heute als weniger erholsam. Diese Ansicht fand sich signifikant häufiger bei weiblichen Befragten, als bei den männlichen. (22%) Das Alter der Befragten scheint hier durchaus eine Rolle zu spielen: 24% der Befragten aller Altersklassen beantworteten die Frage nach der geringeren Entspannung mit „Nein“. Einzige Ausnahme sind dabei die 20- bis 29-Jährigen. Lediglich bei ihnen gibt es einen deutlichen Ausschlag nach oben, hier empfinden deutlich mehr Befragte das Urlaubserlebnis als weniger entspannend, nämlich ganze 40%. Gerade die Gruppe derer, die Smartphone und Co vergleichsweise viel nutzt, fühlt sich demnach auch am meisten gestört. Dies legt die Vermutung nahe, dass gerade eine vermehrte Mobilgerätnutzung im Urlaub auch dazu führt, dass man die Ferien weniger genießt.

Quelle: Auto Europe – http://www.autoeurope.de

 


 

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