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Im Trend: Brillen made in Germany


Um aus Metallplatten Brillenfassungen entstehen zu lassen, kommen Präzisionslaser zum Einsatz. (c) Bild: Delker Optik

Warum Brillen aus Deutschland immer beliebter werden

Ray-Ban, Dolce & Gabbana oder Oakley – bei Markenbrillen denken die meisten bislang in erster Linie noch an Fassungen angesagter internationaler Hersteller. Doch deutsche Marken wie ic! Berlin, Mykita und Rolf Delker gewinnen zunehmend an Bedeutung. Noch sind die stilvollen Marken aus der Heimat Hidden Champions, aber ihre Vorteile – vom Preis bis zum ökologischen Fußabdruck – überzeugen und viele erhöhen bereits ihre Marktanteile.

Neben den Kult-Namen sind es vor allem der Stil und die Hochwertigkeit, die bekannte internationale Marken wie Ray-Ban hierzulande so beliebt machen. Können deutsche Hersteller hier mithalten? Beim berühmten Namen der etablierten Trendsetter sicher nicht, aber sie können bei Design und Qualität durchaus mit ihrer internationalen Konkurrenz gleichziehen. Ein Beispiel dafür ist Rolf Delker, benannt nach dem Gründer der Optiker-Kette Delker Optik. Eine Linie dieser Marke wird aus hochwertigem Titan in einer kleinen Manufaktur in Rathenow, der Hauptstadt der deutschen Augenoptik, gefertigt. Das Metall ist äußerst leicht und langlebig, aber nicht das einzige Qualitätsmerkmal der Brillen. Die Fertigung erfolgt in circa 40 Arbeitsschritten – zu weiten Teilen in Handarbeit und für die Präzision und genaue Form sorgen Laser. Auch das Design muss den internationalen Vergleich nicht scheuen. Die Fassungen sind so konzipiert, dass Schrauben und damit Nachstellungen beim Tragen überflüssig sind. Andere deutsche Marken wie ic! Berlin setzen ebenfalls auf diese Kombination von handmade in Germany und robustem Metall für stabile, moderne Fassungen. Wer mehr Interesse an Brillen aus dem populären Naturprodukt Acetat hat, wird ebenfalls fündig. Nahezu jede der inländischen Marken wie Mykita, Lunor oder auch ic! Berlin und Rolf Delker führt sie im Sortiment. Was das Aussehen der Brillen angeht, so hat jede der deutschen Marken ihre eigenen kleinen Besonderheiten, die sie allen anderen gegenüber unverwechselbar macht. Während Marken wie Markus-T eher klassisch moderne Fassungen anbieten, setzen Hersteller wie ic! Berlin eher auf ungewöhnlichen Chic.

Besser als internationale Marken

Der Grund, warum deutsche Markenbrillen immer beliebter werden, liegt in den Vorteilen, die sie gegenüber vielen internationalen Marken haben. Das fängt bei einer oftmals schnelleren Lieferung an und setzt sich bei den Garantien fort, die viele der deutschen Hersteller anbieten. Laut Website bietet Markus-T beispielsweise vier Jahre Garantie gegen Materialbruch. Rolf Delker-Titanbrillen haben sogar eine Garantie von zehn Jahren. Das stärkste Argument für eine deutsche Marke ist wohl aber der Preis. Sie sind in der Regel wesentlich günstiger als gleichwertige internationale Pendants. Möglich ist das zum einen durch geringere Transportkosten, zum anderen durch den Verzicht auf große Werbeaktionen oder Messeauftritte. So sind einige deutsche Marken teilweise mehrere hundert Euro billiger als internationale.

Mit Blick auf die Umwelt

Ein Faktor, der die Kaufentscheidung bei Produkten immer stärker prägt, ist die Umweltfreundlichkeit – und das gilt auch bei Brillen. Hier sind die heimischen Marken der internationalen Konkurrenz meistens weit voraus. Bei ihrer Produktion kommt es zu weniger Ausschuss, weniger Müll und die Transportwege für die Produkte und deren Produktionsmaterial sind wesentlich kürzer. Damit punkten die deutschen Marken in jedem Fall bei Nachhaltigkeit. Insgesamt lässt sich also sagen, dass der deutsche Brillenmarkt in den letzten Jahren attraktiver und konkurrenzfähiger geworden ist. Brillenmarken aus Deutschland begegnen ihren internationalen Konkurrenten auf Augenhöhe – und da gehören Brillen auch hin.

Weitere Informationen zu Delker Optik finden Sie unter http://www.delker-optik.de

 


 

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