Damit der Funke nicht überspringt: Brandschutz in den eigenen vier Wänden - maennerformat.de | Männermagazin




Damit der Funke nicht überspringt: Brandschutz in den eigenen vier Wänden


Besonders in der Adventszeit gilt beim Brandschutz: Vorsicht ist besser als Nachsicht. (c) Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall

In der Adventszeit bringen Kerzen Gemütlichkeit in die Wohnzimmer. Doch offene Flammen bergen auch immer eine Gefahr: So steigen Haus- und Wohnungsbrände in den Wintermonaten laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um mehr als 40 Prozent. Welche Maßnahmen und Verhaltensempfehlungen Hausbesitzer schützen, weiß Carolin Großhauser von der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

In der Weihnachtszeit besondere Vorkehrungen treffen Für Adventskränze und Tannenbäume mit echten Kerzen gilt: Offenes Feuer sollte immer im Auge behalten werden. Den Weihnachtsbaum unbedingt auch in der Wohnung weiter gießen, um die Entzündungsgefahr zu verringern. Kommt es doch einmal zu einem Feuer, steht am besten ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher griffbereit, um die Flammen sofort löschen zu können. Am besten vorab mit dem Equipment zur Brandbekämpfung vertraut machen und die Wartungsintervalle einhalten.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Brandschutz umfasst nicht nur bauliche und technische Maßnahmen, sondern auch das umsichtige Verhalten aller Bewohner. Grundsatz Nummer Eins: Die Fluchtwege sollten immer freigehalten werden. Das gilt insbesondere für Treppen und Ausgänge. Denn bricht einmal ein Feuer aus, werden abgestellte Gegenstände schnell zu gefährlichen Hindernissen. Um den Flammen weniger „Futter“ zu geben, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Entrümpelungsaktionen ausgediente Möbel, Kartons oder Zeitungsstapel zu entsorgen.

Elektrische Geräte sicher verwenden

Mikrowelle, Fernseher oder andere elektrische Geräte erhitzen sich bei laufendem Betrieb. Daher sollten sie immer gut belüftet werden. Standorte in engen Nischen oder direkt an Wänden sind tabu. Sonst droht ein Hitzestau mit Selbstentzündung. Werden die Geräte nicht benötigt, schützt der ge­zogene Stecker vor einem Kurzschluss.

Moderne Technik erhöht den Schutz

Rauchmelder sind mittlerweile bundesweit Pflicht – nur in Sachsen sind Bestandsbauten noch von der gesetzlichen Regelung ausgenommen. Angebracht werden die Geräte pflichtgemäß in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen. Moderne Rauchmelder kommunizieren miteinander, sodass alle Geräte gleichzeitig Alarm schlagen, wenn eines mit Rauch in Kontakt kommt.

Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG

 


 

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