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Reisernte auf Sri Lanka


(c) Bild: Uga Escapes

Landeskultur zum Anfassen: Gäste des Ulagalla by Uga Escapes haben die einmalige Gelegenheit, bei der traditionellen Reisernte im März mitzuhelfen

Der Reisanbau spielt seit Generationen eine entscheidende Rolle im kulturellen Leben der Region Anuradhapura auf Sri Lanka. Gäste von Ulagalla, die keine Angst davor haben, sich die Hände schmutzig zu machen, können bei der Reisernte hautnah miterleben, wieso Reis auf der Insel eine so große Rolle spielt und wie sehr die Reisernte den Alltag der Menschen bestimmt.

Die nördliche Zentralprovinz Anuradhapura mit ihren Ruinen und grünen Reisfeldern gilt schon lange nicht nur innerhalb Sri Lankas, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus als eines der kulturellen und historischen Zentren, die die Insel zu bieten hat. Kein Wunder also, dass hier vor gut sechs Jahren aus einem noblen Anwesen aus dem 19. Jahrhundert das luxuriöse Boutiquehotel Ulagalla entstanden ist. Seit seiner Eröffnung legt das Hotel großen Wert darauf, die Traditionen und Bräuche der Region zu pflegen und auch seinen Gästen zu vermitteln. Um den kulturellen Austausch zu unterstützen, bietet Ulagalla Reisenden die Möglichkeit, an einer der bekanntesten Aktivitäten der Provinz teilzunehmen: dem Reisanbau.

„Indem wir unsere Gäste aktiv in die Reisernte mit einbinden, schaffen wir eine Verbindung zwischen ihnen, der Bevölkerung und deren Alltag. Die Ernte findet hier seit Jahrhunderten im gleichen Ablauf statt“, erklärt Priyanjith Weerasooria, Gründer der Uga Escapes. „So erleben die Gäste, wie wichtig der Reisanbau und das gesamte Ökosystem für uns ist. Von der Vorbereitung der Felder, der Wasserversorgung und der Ernte bis hin zum Mahlen der Körner.“

Der gesamte Reisanbau folgt einem unveränderten Ablauf: die Säuberung des Reisfeldes, dem Pflügen und Vorbereiten der Anlage, dem Qualitätscheck der Pflanzen, der Aussaat und schließlich der eigentlichen Ernte. Gäste von Ulagalla können entweder bei Aussaat oder Ernte mithelfen – zwischen diesen beiden Phasen liegen drei bis vier Monate. Besonders bei der Aussaat dürfen Reisende keine Angst haben, mit anzupacken: Um die Samen richtig einzupflanzen, muss man sich durch das matschige Schlammfeld arbeiten.

Beim Ernteprozess geht es zwar weniger schlammig, aber dafür genauso körperlich zu: Mit einem traditionellen Sarong und einem weißten T-Shirt bekleidet geht es für die Gäste in die Felder, wo mit Hand begonnen wird, die Pflanzen zu schneiden.

Wie bei vielen jahrhundertealten Praktiken wurde auch die Reisernte in Anuradhapura mit der Zeit mit immer mehr Zeremonien und Traditionen verknüpft und seither von diesen begleitet. Eine der wichtigsten Feierlichkeiten ist das Erntefest „Wap Magula”, bei dem einer der Dorfältesten das Gebet und andere spirituelle Bräuche leitet, um die Dankbarkeit des Dorfes für eine erfolgreiche Ernte auszudrücken. Diese Zeremonie in Verbindung mit vielen anderen Aktivitäten und Prozessen rund um die Reisernte gibt Gästen von Ulagalla einen direkten Einblick in das Leben in Anuradhapura – ein Erlebnis, für das es sich lohnt, sich die Hände schmutzig zu machen.

Weitere Informationen unter http://www.ugaescapes.com

 


 

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