Medikamente möglichst nicht mit an den Strand nehmen - maennerformat.de | Männermagazin




Medikamente möglichst nicht mit an den Strand nehmen


Sonne und Wärme schaden

Die persönliche Reiseapotheke sollte nicht nur gut be-stückt sein, auch auf die richtige Lagerung der Medikamente kommt es an. Da-rauf weist die SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/Hamburg, hin.

Ratsam ist es, die Apotheke schon vor Reisebeginn nach individuellem Bedarf zusammenzustellen. Zwar sind bestimmte Medikamente in einigen Ländern deutlich billiger als bei uns, doch sind im Ausland die Qualitätsanforderungen nicht so hoch. So warnt die SIGNAL IDUNA vor zum Teil gesundheitsschädlichen Medikamentenfälschungen, denen der Reisende besonders außerhalb Europas begegnet.

Besonders wichtig ist es, sich vorher über die optimale Lagerung der einzelnen Medikamente zu erkundigen, gibt die SIGNAL IDUNA zu bedenken: Einige Arzneimittel wie Insulinpräparate verlieren zum Beispiel in der Kälte eines Flugzeugfrachtraum ihre Wirksamkeit oder sind nur noch eingeschränkt nutzbar. Tipp: Im Zweifelsfall sollte man bei seiner Fluggesellschaft im Vorfeld nach einen Arznei-Service nachfragen, damit empfindliche Medikamente beim Kabinenpersonal verstaut werden.

So sehr Sonne, Strand und Meer der Seele des Urlaubers zugute kommen, so schädlich kann diese Kombination für Medikamente sein. Nicht nur direktes Sonnenlicht schadet bestimmten Wirkstoffen. Hitze beispielsweise lässt alkoholische Lösungsmittel verdampfen, und Wärme kombiniert mit Feuchtigkeit kann etwa dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure den Rest geben. Dies bemerkt man zum Beispiel am essigartigen Geruch von Kopfschmerztabletten. Für unter Umständen hitzeempfindliche Präparate, die man nicht im Hotel lassen kann, ist es daher sinnvoll, eine Kühltasche mitzunehmen und diese am Strand im Schatten zu lagern. Da in einem in der Sonne abgestellten Auto die Temperaturen auf weit über 60 °C ansteigen können, sollte man Medikamente auch auf keinen Fall im Fahrzeug lassen.

Tipp der SIGNAL IDUNA: Wer in ferne Länder reist, sollte sich unbedingt über die Einfuhrbestimmungen des Reiselandes informieren. In einigen Ländern wie etwa Thailand gelten verschreibungspflichtige Medikamente, also beispielsweise starke Schmerzmittel oder Psychopharmaka, als Drogen. Daher empfehlen Experten, sich von seinem Arzt vor Reiseantritt ein Rezept oder eine unterschriebene und abgestempelte Bestätigung ausstellen zu lassen.

Textquelle: SIGNAL IDUNA Gruppe


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