Holsten Feierabendstudie zeigt: Trotz sinkender Bierabsätze bleibt für die Mehrheit der Deutschen das Feierabendbier ein festes Ritual - maennerformat.de | Männermagazin




Holsten Feierabendstudie zeigt: Trotz sinkender Bierabsätze bleibt für die Mehrheit der Deutschen das Feierabendbier ein festes Ritual


Durst gestillt? Der Bierabsatz in Deutschland nimmt seit einigen Jahren kontinuierlich ab. Die Weltmeisterschaft in Brasilien bescherte den einheimischen Brauereien zwar ein kurzes Zwischenhoch, insgesamt werden jedoch immer weniger kühle Pils gezapft. Eins lassen sich die Deutschen aber trotz neuer Trends und Gewohnheiten nicht nehmen: ihr Feierabendbier. Das urdeutsche „Feierabendmachen“ gehört für die meisten Deutschen einfach dazu. Die schönste Zeit des Tages wird bewusst zelebriert – ohne Handys, ohne Stress, dafür mit Spaß und Gemütlichkeit. Weil dieser Moment so besonders ist, widmet ihm Holsten, das offizielle Feierabendbier, eine dazugehörige Studie.

Für die erste deutsche Feierabendstudie befragte Holsten in Zusammenarbeit mit dem Institut Forsa repräsentativ mehr als 1.000 Erwerbstätige. Die Umfrage zeigt, dass für 2 von 3 erwerbstätigen Biertrinkern (69 %) ein Feierabendbier einfach dazu gehört, um einen langen Arbeitstag entspannt ausklingen zu lassen und abzuschalten.

Männersache: Das erfrischende Feierabendritual ist bei Männern deutlich beliebter. 73 % der Biertrinker lassen regelmäßig die Kronkorken knallen.

Eine Frage des Alters: Der Anteil der Biertrinker in der Gruppe der 18- bis 49-Jährigen ist größer als unter den über 50-Jährigen. Die älteren Biertrinker gönnen sich dafür jedoch häufiger einen kühlen Gerstensaft zum Abend.

(c) Grafik: Holsten-Brauerei AG

(c) Grafik: Holsten-Brauerei AG

Geteilte Freude ist doppelte Freude: Befragte, die mit einem Partner zusammenleben, greifen abends etwas häufiger zu einem Bier (71 %). Bei den Alleinlebenden sind es mit 65 % etwas weniger. Doch nicht nur mit dem Partner schmeckt es besser: Jeder Vierte (25 %) stößt zum Feierabend gern mit Freunden an.

Tür zu, Füße hoch, Bier auf: Geht es darum, wo das Feierabendbier am liebsten getrunken wird, liegt das heimische Wohnzimmer vorn. Denn mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen (55 %) genießt gern in den eigenen vier Wänden. Ein knappes Viertel der Befragten (22 %) schaut für ein Feierabendbier in einer Kneipe oder im Biergarten vorbei.

Von wegen Klischee: Bayern sind Spitzenreiter im Bierverzehr und stoßen am liebsten im Biergarten an? Keinesfalls! Mutmaßliche Gefälle zwischen Nord-Süd/Ost-West bestätigt die Umfrage kaum: Signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen fehlen.

Eine Frage des Geldes? Ein Blick auf den Gehaltszettel überrascht: Statt zu edlem Wein oder einem besonderen Digestif greifen Besserverdiener eher zu einem ehrlichen, bodenständigen Bier. Je höher das Einkommen der Erwerbstätigen, desto größer ist der Anteil der Biertrinker. Mehr als jeder dritte Befragte (38 %) mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 3.500 Euro oder höher trinkt mindestens einmal pro Woche oder häufiger sein Bier.


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