Hohe Kante oder Leben in Saus und Braus: Geld ist (auch) Beziehungssache - maennerformat.de | Männermagazin




Hohe Kante oder Leben in Saus und Braus: Geld ist (auch) Beziehungssache


PARSHIP-Studie zum Weltspartag zeigt: Pfennigfuchser und Verschwender sind für die Deutschen echte Abturner – Vernunft im Umgang mit Geld ist Trumpf. Jedes dritte Paar macht in Finanzdingen gemeinsame Sache.

„Bei Geld hört die Freundschaft auf“, heißt es in einem alten Sprichwort. Kein Wunder also, dass das liebe Geld auch in der Liebe immer wieder ein großes Thema ist. Aber welche Einstellung zum Thema Geld wünschen sich die Deutschen bei ihrem Partner? Und wer hat in der Beziehung finanziell die Hosen an? Diesen Fragen ist PARSHIP (www.parship.de), die führende Online-Partnervermittlung in Deutschland und Europa, in einer repräsentativen Umfrage zum Weltspartag unter mehr als 1.000 Bundesbürgern auf den Grund gegangen. Ein spannendes Ergebnis: Finanzen sind längst keine reine Männersache mehr.

Geiz ist Geil?

Wenn es um Geldangelegenheiten geht, steht für die Deutschen ganz klar die Vernunft an allererster Stelle. So sollte der Traumpartner oder die Traumpartnerin Finanzfragen mit klarem Kopf angehen und Investitionen sorgfältig planen – da sind sich mehr als die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) einig. Das bedeutet auch, an die Zukunft zu denken und Rücklagen zu bilden. Diese Rationalität ist sogar deutlich wichtiger als Großzügigkeit: Gerade einmal jeder Zehnte (10 Prozent) wünscht sich, von seinem Partner regelmäßig ausgeführt und eingeladen zu werden. Mit der „Koste es, was es wolle“-Attitüde kann Mann oder Frau sogar nur bei 4 Prozent punkten. Überraschend: Der verschwenderische Umgang mit Geld kommt damit in Deutschland noch schlechter weg als der notorische Geizhals. So erwartet jeder Sechste (15 Prozent) von seinem oder seiner Liebsten sogar ganz klar, dass er oder sie auf unnötige Ausgaben verzichtet – statt Candlelight-Dinner im Nobelrestaurant darf es für sie beispielsweise mit dem selbstgekochten Abendessen in den eigenen vier Wänden auch gern die kostengünstigere Alternative sein. Ein echter Pfennigfuchser, der jeden ausgegebenen Cent akribisch notiert, soll es für die meisten aber dennoch nicht sein – so viel „Geiz ist geil“ lässt nur bei jedem Zwanzigsten (5 Prozent) das Herz höher schlagen. Stattdessen wünschen sich die Deutschen einen Partner, der entspannt mit dem Thema umgeht – Gelassenheit ist für mehr als jeden Zehnten (13 Prozent) die beste Einstellung gegenüber dem lieben Geld.

Frauenthema Finanzen

Galt die Vermögensverwaltung lange als klare Männersache, setzen deutsche Paare heute lieber auf Gleichberechtigung: Jedes dritte Paar (34 Prozent) teilt sich die Verantwortung ganz einfach – Finanzthemen werden bei ihnen grundsätzlich gleichberechtigt und gemeinsam entschieden. Für 20 Prozent herrscht dagegen trotz Liebesbeziehung in Sachen Kontoführung strikte Trennung: Hier kümmert sich jeder selbst um seine Geldangelegenheiten. Der Vorteil: So gibt es zumindest keinen Streit über teure Schuhe, den neuen Fernseher oder andere Spontanausgaben. Emanzipiert geht es in jeder fünften Beziehung zu: 21 Prozent der Frauen bezeichnen sich selbst als „Finanzministerin“ und verwalten somit neben dem gemeinsamen Geld das des Partners gleich mit. Für immerhin sechs Prozent der Deutschen gilt hingehen auch in der Beziehung der Grundsatz „über Geld spricht man nicht“ – sie klammern dieses sensible Thema einfach gänzlich aus, um Konflikte zu vermeiden und den Beziehungsfrieden zu wahren.

Das Ranking im Überblick

Frage: Wenn Sie an Ihre (letzte) Beziehung denken: Wer kümmert(e) sich bei Ihnen um die Finanzen?

– Bei uns herrscht(e) Gleichberechtigung in Sachen Finanzen: Wir entscheiden über alle Ausgaben gemeinsam. (Gesamt 34 %, Männer 37 %, Frauen 32 %)
– Selbst ist die Frau / der Mann: Jeder kümmert(e) sich um seine eigenen Finanzen – ohne Streit ums Geld. (Gesamt 21 %, Männer 15 %, Frauen 26 %)
– Das ist / war bei uns meine Aufgaben. Ich bin / war der Finanzminister / die Finanzministerin. (Gesamt 20 %, Männer 18 %, Frauen 21 %)
– Wir sehen / sahen das locker: Jeder kann / konnte über einen Betrag verfügen, ohne dem anderen Rechenschaft ablegen zu müssen. Für alles andere gibt / gab es ein gemeinsames Konto. (Gesamt 11 %, Männer 14 %, Frauen 9 %)
– Mein Partner / meine Partnerin verwaltet(e) unser Geld. Er / sie hat einfach das bessere Händchen dafür.  (Gesamt 6 %, Männer 7 %, Frauen 5 %)
– Geld ist / war in unserer Beziehung kein Thema: Wir sprechen nicht darüber / haben nicht darüber gesprochen. (Gesamt 6 %, Männer 6 %, Frauen 6 %)
– Unser Finanzberater: Das überlassen wir lieber einem Profi / haben wir lieber einem Profi überlassen. (Gesamt 1 %, Männer 2 %, Frauen 0 %)
– Sonstiges (Gesamt 1 %, Männer 1 %, Frauen 1 %)
n=1.033 Personen

Frage: Wenn Sie an Ihre / n (potenzielle/n) Partner / Partnerin denken, welche Einstellung gegenüber Geld hat er / sie bzw. sollte er / sie haben?

– Er / sie geht sehr vernünftig mit Geld um. Auch wenn er / sie kein Geizhals ist, ist es ihm / ihr wichtig, Geld für unsere Zukunft zur Seite zu legen und größere Investitionen genau zu planen. (Gesamt 54 %, Männer 54 %, Frauen 54 %)
– Er / sie vermeidet unnötige Ausgaben, wo er / sie nur kann. Statt essen zu gehen, kann man schließlich auch genauso romantisch zu Hause essen – und dabei bares Geld sparen. (Gesamt 15 %, Männer 17 %, Frauen 14 %)
– Er / sie legt großen Wert auf Gleichberechtigung – auch in Sachen Finanzen. Das kann durchaus mal bedeuten, dass er / sie beim romantischen Date auf getrennte Rechnungen besteht. So können wir wenigstens beide sicher sein, dass es gerecht zugeht. (Gesamt 15 %, Männer 19 %, Frauen 12 %)
– Er / sie macht sich keine großen Gedanken um die Finanzen – auch wenn er / sie dadurch vielleicht nicht immer den vollen Überblick hat. Entspannt ist einfach immer am besten. (Gesamt 13 %, Männer 15 %, Frauen 12 %)
– Er / sie ist ein Schnäppchenjäger – beim Shopping hält er / sie immer nach den günstigsten Angeboten Ausschau und verpasst kein Sonderangebot. (Gesamt 13 %, Männer 15 %, Frauen 11 %)
– Er / sie ist großzügig – beim Bezahlen übernimmt er / sie die Rechnung und schmeißt auch mal eine Getränkerunde beim Ausgehen. (Gesamt 10 %, Männer 8 %, Frauen 12 %)
– Egal, wie er seinen / sie ihren Ausgaben gegenüber steht: Mich verwöhnt er / sie nach Strich und Faden. Einladungen zum Essen, teure Geschenke – ihm / ihr ist es wichtig, dass es mir an nichts fehlt. (Gesamt 6 %, Männer 7 %, Frauen 4 %)
– Er / sie schreibt jeden ausgegebenen Cent auf – so haben wir unsere Finanzen immer im Blick und können sicher sein, dass uns keine unschönen Überraschungen erwarten. (Gesamt 5 %, Männer 6 %, Frauen 4 %)
– Er / sie genießt das Leben in vollen Zügen – koste es, was es wolle. Mit einem Pfennigfuchser kann ich nichts anfangen. (Gesamt 4 %, Männer 5 %, Frauen 3 %)
– Sonstiges (Gesamt 1 %, Männer 1 %, Frauen 2 %)
– Das ist mir egal – Hauptsache, er / sie redet mir nicht in den Umgang mit meinen Finanzen hinein. (Gesamt 8 %, Männer 6 %, Frauen 10 %)
n=1.033 Personen

Über die Studie: Für die vorliegende Studie hat PARSHIP gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.033 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Stichprobe entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im September 2014 statt.

Quelle: PARSHIP (www.parship.de)


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