Autofahrer sehen durch fehlende Infrastrukturinvestitionen die Verkehrssicherheit gefährdet - maennerformat.de | Männermagazin




Autofahrer sehen durch fehlende Infrastrukturinvestitionen die Verkehrssicherheit gefährdet


Maut stößt dennoch auf wenig Gegenliebe

Nur jeder zehnte deutsche Autofahrer ist mit dem Zustand hiesiger Straßen zufrieden. Zwei Drittel glauben, dass fehlende Investitionen in die Infrastruktur die Verkehrssicherheit gefährden. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. Dabei werfen die Fahrer der Bundesregierung mangelndes Engagement vor. Bei 63 Prozent stoßen die Mautpläne auf Ablehnung, 49 Prozent sind der Meinung, dass die Politik wiederholt gezeigt hat, dass sie mit dem Problem maroder Straßen nicht umgehen kann.

Die Mautpläne der Bundesregierung sind bei deutschen Autofahrern wenig beliebt. Nur 32 Prozent sprechen sich für die Einführung einer Maut in der geplanten Form aus, davon sind für 28 Prozent die zusätzlichen Infrastruktureinnahmen ausschlaggebend, 4 Prozent erhoffen sich leerere Autobahnen. Fast zwei von drei Befragten (63 Prozent) sind gegen eine Maut. Die Gründe sind hierbei vielfältig. 33 Prozent der Gegner finden, dass die bislang regulär erhobenen Steuern für die Infrastruktur ausreichen sollten. 23 Prozent befürchten, dass viele Fahrer dann auf die freien Landstraßen ausweichen, während 7 Prozent überzeugt sind, dass öffentlich-private Partnerschaften der Infrastruktur eher helfen würden.

Keine streckenabhängige Maut erwünscht

Nach einer akzeptablen Ausgestaltung der Mautpläne gefragt, kann sich die Mehrheit der Befragten (59 Prozent) eine pauschale und wegstreckenunabhängige Lösung für alle Autofahrer, eine sogenannte Vignette, vorstellen. Lediglich jeder Fünfte (21 Prozent) befürwortet stattdessen eine streckenabhängige Maut nach dem Toll Collect-Beispiel für Deutsche und Fahrer aus dem Ausland. Nur 14 Prozent sagen, dass deutsche Autofahrer alleine für die Infrastruktur aufkommen sollen und lehnen eine Gebühr prinzipiell ab.

Norbert Wulff, Vorstand des Kfz-Direktversicherers DA Direkt zu den Umfrageergebnissen: „Die Umfrage zeigt, dass die Autofahrer sensibel auf fehlende Infrastrukturinvestitionen reagieren. Sie sehen die Verkehrssicherheit gefährdet. Gleichzeitig ist das Vertrauen darauf, dass die Einnahmen durch eine Maut die Probleme lösen könnte, offenbar nicht sonderlich groß.“

Quelle: DA Direkt Versicherung


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