5 deutsche Autofahrer, die wir alle kennen - maennerformat.de | Männermagazin




5 deutsche Autofahrer, die wir alle kennen


Infografik_Fahrertypen_t

(c) Bild: HAPPYCAR GmbH

Spießig im Mercedes, arrogant im Porsche. Wer auf Deutschlands Straßen unterwegs ist, schließt oft unweigerlich von der Fahrzeugmarke direkt auf das Aussehen und Verhalten des Fahrers. Denn mit keinem anderen Konsumgut kann man sich so gut profilieren wie mit dem eigenen Auto. Die HAPPYCAR-Redaktion hat sich auf unseren Straßen einmal genauer umgesehen und eine Typologie der verschiedenen Fahrertypen erstellt. Wir zeigen fünf Beispiele, die klischeebehafteter nicht sein könnten:

Auf der Pole Position steht der Porsche-Pilot. Nicht nur die PS-Zahl seines Fahrzeugs lässt ihn stets an erster Stelle stehen, auch an monatlichem Einkommen und Arroganz ist der Porschefahrer kaum zu überbieten. Als Karrieremensch ist ihm ein gepflegtes Aussehen sehr wichtig. Mit zurückgekämmten Haaren, Sonnenbrille und knitterfreier Kleidung heizt er draufgängerisch durch die Großstädte unseres Landes. Lachen tut er zwar eher selten, dafür trägt er ein schelmisches Grinsen auf den Lippen, wenn er mühelos an den anderen Verkehrsteilnehmern vorbeizieht. Sein außerordentliches Selbstbewusstsein ist durch nichts zu erschüttern, denn er selbst hält sich für den Größten!

Von einem sportlichen Fahrverhalten macht auch der Bleifuß gerne Gebrauch. Hupend, blinkend und drängelt schiebt er sich durch den Straßenverkehr, den Fuß stets auf dem Gaspedal. In seinem Mittelklassewagen jagt er von einer Autolücke in die Nächste. Immer auf der Suche nach einem Weg noch schneller voran zu kommen. Die anderen Verkehrsteilnehmer werden dabei brüllend und wild gestikulierend auf ihre vermeintliche Unfähigkeit hingewiesen, schließlich ist der Bleifuß immer in Eile und nichts ist ihm mehr zuwider als die Straße mit dem „gemeinen Volk“ teilen zu müssen. Ob der Bleifuß wirklich so wichtig ist oder nur wichtig tut, sei einmal dahingestellt.

Ein völlig anderes Bild stellt der gemächliche Sonntagsfahrer dar. Zu dieser Gruppe zählen hauptsächlich Menschen fortgeschrittenen Alters die sich in Ihrem Gefährt zum Arzt oder dem Einkaufszentrum kutschieren lassen. Mit ernster Miene und biederem Erscheinungsbild umklammern sie ängstlich das auf Nasenhöhe hängende Lenkrad. Stoisch bahnt der Sonntagsfahrer sich so seinen Weg durch den Straßenverkehr. Im Kofferraum wackelt dabei ein ausgeblichener brauner Plastikdackel fortwährend fröhlich mit dem Köpfchen. Dieser Fahrertyp fährt bevorzugt einen in die Jahre gekommenen Mercedes, dessen Innenraum er mit Plüschbezügen an Sitzen und Lenkrad zusätzlich verschönert hat.

In ihrem schrill lackierten Kleinwagen düst die Tussi on Tour, im flotten Tempo durch die Stadt. Gekonnt frischt sie in den roten Ampelphasen den Lippenstift auf, zieht den Lidstrich nach und kramt noch schnell nach einer neuen CD im Handschuhfach. Die Wendigkeit ihres Kleinwagens, meist VW Beetle oder Mini Cooper, korrespondiert mit ihrer flexiblen Fahrweise. Ein Wimpernaufschlag, ein bestechendes Lächeln und schon ist das Vorwärtskommen auch im zähfließenden Verkehr gesichert. Das Gaspedal tritt sie auch in hochhackigen Stilettos durch, so dass trotz geringer PS-Zahl das kleine Auto mit quietschend Reifen davonbraust.

Etwas gemächlicher hingegen mag es die Super-Mutti. Sie erfreut sich seit Kurzem einer kleinen Kinderschar die sie tagsüber in die Schule, zur KiTa, zur Oma oder zu sämtlichen Freizeitaktivitäten schaukelt. Man möchte fast meinen, dass sie mehr Zeit im Auto als in den eigenen vier Wänden verbringt. Damit Kind und Kegel auch ausreichend Platz geboten wird, fährt sie einen komfortablen Kombi der Marke Volkswagen oder Ford. Auf eine hohe PS-Zahl ihres Gefährts legt sie keinen Wert. Das Auto ist für sie nur ein Mittel zum Zweck. Auf technische Features wie Sitzheizung und elektronische Einparkhilfe möchte sie aber trotzdem nicht mehr verzichten müssen. Gestresst und übermüdet schafft es die Super-Mutti trotzdem ihre Sprösslinge sicher und im angemessenen Tempo – man möchte ja Vorbild sein – von A nach B zu kutschieren.

Quelle: HAPPYCAR GmbH – http://www.happycar.de


"Der Tag auf maennerformat.de" - jetzt auf Twitter!
Täglich ab 6 Uhr morgens versorgen wir euch stündlich mit News und Infos...
Hier klicken und abonnieren!