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Online bezahlen auf gut Deutsch


technik_wissenschaft_itDie deutschen Banken und Sparkassen bringen ab Ende des Jahres ein eigenes Online-Bezahlverfahren an den Start, das direkt an das Girokonto angebunden ist. „paydirekt“ verspricht schnelles, einfaches und sicheres Bezahlen im Internet.

Wer im Internet auf Einkaufstour geht, dem stehen zahlreiche Methoden zur Verfügung, seine Anschaffungen zu bezahlen. Laut einer aktuellen Postbank Studie nutzt die Mehrheit der Käufer Online-Bezahlsysteme wie Paypal (43 Prozent), gefolgt von Rechnung (26 Prozent), Kreditkarte (13 Prozent), Bankeinzug (12 Prozent), Vorkasse (3 Prozent) und Nachnahme (1 Prozent). Obwohl die Zahl der Online-Käufe kontinuierlich steigt, belegen Untersuchungen, dass zahlreiche Verbraucher verunsichert sind: Ist das Bezahlen in Online-Shops wirklich sicher? Was passiert mit meinen Daten, wenn ich Online-Bezahlsysteme mit Sitz in Übersee nutze?

Ende 2015 startet die Postbank gemeinsam mit anderen deutschen Privat- und Genossenschaftsbanken eine Alternative zu den bisherigen Zahlmethoden im Internet. Sie stellt mit paydirekt ein neues Online-Bezahlverfahren bereit, das direkt an das Girokonto angebunden ist. „85 Prozent der Deutschen vertrauen den Banken und Sparkassen am meisten, wenn es um das Bezahlen von Online-Einkäufen geht“, sagt Philip Laucks von der Postbank. „paydirekt bietet den Kunden ein hohes Maß an Sicherheit, weil es die Banken-Infrastruktur nutzt. Zudem wird es in Deutschland entwickelt und betrieben und unterliegt damit strengen Regeln und Datenschutzbestimmungen.“ Das Bezahlen erledigt der Kunde mit wenigen Klicks: Er meldet sich bei seiner Bank einmalig für paydirekt an. Ist er in einem Online-Shop fündig geworden, wählt er paydirekt dort als Zahlverfahren aus und loggt sich mit Benutzernamen und Passwort seines paydirekt-Kontos ein. Der fällige Betrag wird dann vom Girokonto des Käufers eingezogen und auf das des Händlers überwiesen. Für den Käufer ist dieses Angebot kostenlos. Weitere Vorteile von paydirekt: „Neben Käufer und Händler ist außer der Bank kein weiterer Anbieter am Bezahlvorgang beteiligt. Wir garantieren unseren Kunden, dass paydirekt die Transaktionsdaten unter den Schutz des Bankgeheimnisses stellt“, erläutert Philip Laucks. Zudem beinhaltet das neue Bezahlverfahren einen Käuferschutz. Sollte der Händler nicht liefern, nimmt der Reklamationsservice Kontakt zum Händler auf. Kann dieser den Versand der Waren nicht nachweisen, erhält der Kunde sein Geld zurück. Weitere Informationen finden Interessierte unter http://www.postbank.de/paydirekt.

Quelle: Postbank


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