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TÜV SÜD gibt Tipps zu Küchenmaschinen


food_drinkVerschiedene Modelle im Vergleich

Mit den ersten reifen Beeren im Garten werden auch wieder mehr Kuchen gebacken. Küchenmaschinen sind beliebte Haushaltshelfer, die beim Kochen und Backen die Arbeit sehr erleichtern. Verschiedene Zutaten lassen sich schnell und ohne großen Kraftaufwand verarbeiten, was vor allem für die Zubereitung von Teig hilfreich ist. Bei der großen Modellauswahl auf dem Markt, ist es wichtig zu wissen, welche Variante für den eigenen Bedarf die beste ist. TÜV SÜD Experte Christian Kästl erklärt, welche Vor- und Nachteile die beiden gängigsten Küchenmaschinenarten haben und gibt wertvolle Tipps zur Kaufentscheidung.

Bei Küchenmaschinen kann zwischen Kompaktgerät und Standgerät mit Schwenkarm unterschieden werden. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. „Welches Modell das richtige für den eigenen Bedarf ist, sollte vor dem Kauf geklärt sein“, rät Christian Kästl. Der Vorteil von Kompaktgeräten ist – wie der Name schon sagt – dass sie kompakt und platzsparend in der Küche sind. Sie eignen sich sehr gut für die Verarbeitung von kleinen bis mittelgroßen Mengen. Häufig sind sie auch günstiger als andere Küchenmaschinen. Der Nachteil von Kompakt-geräten liegt allerdings darin, dass sie häufig nur über maximal zwei Anschlüsse verfügen. Das heißt, anders als bei Standgeräten, gibt es lediglich zwei Aufsatzstellen für Schüsseln oder beispielsweise einen Mixer. Bei nur einer Verbindungsstelle hält die Maschine entweder eine hohe Drehzahl oder eine größere Kraft für das Knetwerkzeug bereit, je nachdem, worauf das Getriebe ausgelegt ist. Meistens haben Kompaktgeräte nur ein Schneidmesser und einen Rühreinsatz. Bei günstigeren Modellen handelt es sich dabei vorwiegend um ein Rührmesser, das vor allem für Hefeteige ungeeignet ist. Standgeräte mit Schwenkarm haben den Vorteil, dass sie mit zwei bis drei Anschlüssen ausgestattet sind, was für verschiedene Einsatzmöglichkeiten den richtigen Aufsatz und die passende Leistung bietet. Die Knetwerkzeuge werden beispielsweise mit mehr Kraft, der Mixer mit einer höheren Drehzahl versorgt. Außerdem sind bei Standgeräten mit Schwenkarm mehr Zubehörteile erhältlich. Ein Nachteil ist allerdings die Größe des Gerätes und somit der benötigte Platz. Manche Modelle können aber auch zum schönen Hingucker in der Küche werden und mit Design punkten.

Zubehör: Für beide Varianten gibt es Zubehör wie Schneideeinsätze beziehungsweise Durchlaufschnitzler zum Schneiden, Raspeln oder Reiben und einen Mixer. Für das Gerät mit Schwenkarm gibt es meist noch einen Fleischwolf- und einen Entsafter-Aufsatz. Mit diesen zahlreichen Erweiterungen können Kochbegeisterte sich nach den eigenen Bedürfnissen den perfekten Küchenhelfer zusammenstellen.

Bedarf: Wer nur Haushaltsgrößen verarbeitet, ist mit einer kleineren Maschine gut bedient. Häufig können größere Geräte keine geringen Mengen rühren, kneten oder schlagen. Es ist auch sinnvoll, im Vorhinein zu prüfen, ob sich Einzelteile nachkaufen lassen oder ob diese spülmaschinengeeignet sind.

Lautstärke: Beim Kauf sollte auch berücksichtigt werden, dass günstige und große Modelle oft etwas lauter sein können. Das kann enorm stören, selbst wenn sie nicht im täglichen Gebrauch sind.
Lebensdauer: Die Kurzbetriebszeiten geben an, wie lange das Gerät am Stück laufen darf. Für verschiedene Aufsätze gelten dabei bestimmte Abkühl- und Laufzeiten, die möglichst einzuhalten sind. Bei günstigen Küchenmaschinen sind die Kurzbetriebszeiten aber häufig so gering, dass sie im all-täglichen Gebrauch nicht realisierbar sind. Der Mehrbetrieb verkürzt jedoch die Lebensdauer der Geräte.

„Das TÜV SÜD GS-Zeichen, welches für Geprüfte Sicherheit steht, oder das Oktagon von TÜV SÜD sind ebenfalls nützliche Entscheidungshilfen“, erläutert Christian Kästl. „Sie zeigen, dass ein Gerät von Experten auf Herz und Nieren geprüft wurde und einen hohen Sicherheitsstandard aufweist.“

Weiterführende Informationen gibt es unter http://www.tuev-sued.de/ps.

Quelle: TÜV SÜD AG


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