Erlebbare Geschichte mit morbidem Charme – Lost Places in der Fotografie - maennerformat.de | Männermagazin




Erlebbare Geschichte mit morbidem Charme – Lost Places in der Fotografie


(c) Bild: FRANZIS

FRANZIS Fotobuch gibt Einblick in vergessene Orte unserer Zeit

Das Fotobuch „Fototouren an geheimen Orten“ der Autoren Charlie Dombrow, Andreas Böttger und Thilo Wiebers aus dem FRANZIS Verlag dokumentiert die Schönheit des Verfalls von Gebäuden und gibt Inspiration und Anleitungen zu eigenen Fotoerkundungen. Es zeigt in atmosphärischen Bildern, wie einst belebte und oft großartige Architektur sich selbst überlassen und damit Zerstörung und Verfall preisgegeben wurde.

Die Neuerscheinung konfrontiert den Leser mit der ungewohnten Schönheit des Morbiden, den optischen Reizen jenseits des Offensichtlichen und sensibilisiert den fotoaffinen Leser für die Faszination des Verborgenen, das oft ganz nahe liegt. Zudem erfahren Leser hilfreiche Tipps, wie man Motive findet, welche Fotoausrüstung man benötigt und wo die Grenze zwischen legal und illegal in der Lost-Places-Fotografie liegt.

Eintauchen in die Vergangenheit

Die drei Autoren nehmen den Leser mit auf eine Entdeckungsreise in andere Zeiten und leiten ihn an, wie man mit der Kamera Vergängliches für die Ewigkeit einfängt. Alte Fabriken, unbewohnte Häuser, ehemalige Militäranlagen, vergessene Hotels und Schulen oder aufgegebene Sanatorien und Kirchen: Alle Objekte haben die Eigenschaft, den Betrachter auf eine Zeitreise zu schicken – geleitet durch die Fantasie des Fotografen als Projektor.

In Deutschland gibt es unzählige Lost Places – oft in unmittelbarer Nachbarschaft. Grund hierfür ist die bewegte Geschichte Deutschlands vom Nationalsozialismus über die Zeit der deutschen Teilung bis hin zum Ende der DDR. Jedes dieser Kapitel hinterließ leerstehende und nicht mehr genutzte Gebäude.

Da die Eigentümer gesetzlich dazu verpflichtet sind, diese Gebäude mit Zäunen und Mauern abzusichern, bleiben sie oft jahrelang unberührt und wirken wie aus der Zeit gefallen. Die Autoren zählen sich zu den sogenannten Urbexern, deren Verhaltenskodex es vorsieht, sich diesen Orten respektvoll zu nähern.

Die Autoren sind als Grenzgänger zwischen den Welten unterwegs, ausgestattet mit einer Portion Neugierde, getrieben vom Reiz des Versteckten und Verbotenen und von Abenteuerlust. Die Belohnung sind oft atemberaubende Fotos – mal inszeniert, oft rein dokumentarisch – und immer als Anleitung zum Nachvollziehen für Fotobegeisterte. Doch nicht jeder Ausflug nach „Marodistan“ ist von Erfolg gekrönt. Manchmal trifft man nur noch auf entseelte, leere Hüllen – auch das gehört zur Lost-Places-Fotografie.

Einzelne Fototouren als Anregung

Nach der Einleitung mit vielen Beispielfotos und Hintergrundinformationen nehmen die Autoren den Leser mit auf einzelne Fototouren zu besonderen Orten. Bei jeder Fototour erfährt man detaillierte Hintergründe zum jeweiligen verlassenen Ort wie beispielsweise über die Heilstätten und Sanatorien in Beelitz bei Berlin. Zahlreiche Bilder dokumentieren die Fototouren und geben Inspiration, den Reiz des Aufgegebenen selbst zu suchen und zu fotografieren.

Eine kostenlose Leseprobe und einen kurzen Einblick in das Buch bietet Franzis unter:
http://www.franzis.de/media/pdf/9d/b0/cb/60515-1_LP_Fototouren-geheimen-orten.pdf

Preis und Verfügbarkeit: „Fototouren an geheimen Orten“ von Charlie Dombrow, Andreas Böttger und Thilo Wiebers ist im FRANZIS Verlag erschienen und für Euro 39,95 Euro als Hardcover über https://www.franzis.de, den örtlichen Fachbuchhandel und den Online-Fachbuchhandel erhältlich.


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