Beziehungskiller Arbeit: Mehr als 60 Prozent der Deutschen waren schon betroffen - maennerformat.de | Männermagazin




Beziehungskiller Arbeit: Mehr als 60 Prozent der Deutschen waren schon betroffen


Parship-Studie zeigt: Jobstress und lange Arbeitszeiten haben bei rund zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) schon zu Beziehungsstreitigkeiten geführt. Jede fünfte Beziehung ist daran zerbrochen. Häufigster Streitpunkt ist die schlechte Laune des Gestressten.

Geschäftsreisen, Schichtarbeit, viele Überstunden oder ständige Erreichbarkeit: Häufig nimmt die Arbeit einen großen Teil des Alltags ein – manchmal sogar mehr als die eigene Beziehung. Bei 64 Prozent der Deutschen hat sich der Job daher schon negativ auf die eigene Partnerschaft ausgewirkt. Bei 40 Prozent hat die Liebe sogar schon mehrmals für berufliche Aktivitäten zurückstecken müssen. Besonders viele jobbedingte Beziehungskrisen gibt es bei den 30- bis 39-Jährigen: Hier hat es wegen zu viel Arbeitsstress sogar bei 76 Prozent mindestens einmal gekriselt. Das zeigt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Parship (http://www.parship.de), Deutschlands größter Online-Partnervermittlung, unter rund 1.000 Bundesbürgern.

Jobbedingtes Liebesaus bei jedem Fünften

Viel Zeit im Büro und wenig Zeit zu Hause bieten viel Streitpotential. Bei mehr als jedem fünften Deutschen (21 Prozent) ist die Beziehung durch Arbeitsbelastung und daraus resultierende Streitereien bereits in die Brüche gegangen. Bei 37 Prozent haben Überstunden und Co. zwar zu vielen Unstimmigkeiten geführt und die Beziehung stark gefährdet, aber zu einer Trennung kam es nicht. Bei immerhin 42 Prozent sorgt der Job zwar immer wieder für Zank und Zoff in der Partnerschaft, aber gefährdet wurde die Liebe dadurch nie.

Schlechte Work-Love-Balance: Zu viel Arbeit, zu wenig Sex

Vor allem die schlechte Laune und Niedergeschlagenheit des Gestressten und zu wenig gemeinsame Zeit sorgen am häufigsten für Beziehungsprobleme (je 60 Prozent). Unfair verteilte oder nicht erledigte Aufgaben im Haushalt (45 Prozent) landen auf Platz drei der jobbedingten Streitgründe. Insbesondere bei Frauen (49 Prozent; Männer: 40 Prozent) stößt ungleiche Aufgabenverteilung in den eigenen vier Wänden auf Unmut. Wer sich im Job auspowert, ist abends für Liebesspiele im Schlafzimmer meist nicht mehr zu begeistern: Über zu wenig oder fehlenden Sex streiten sich 40 Prozent der Befragten. Unzufriedenheit und schlechte Laune steigen zudem, wenn die eigenen Bedürfnisse ständig zugunsten des Partners zurückgestellt werden müssen oder man sich nicht mehr auf den eigenen Partner verlassen kann (36 Prozent).

Parship-Psychologe und Single-Coach Markus Ernst meint: „Wenn Paare keine Zeit mehr füreinander finden und ein Partner dauerhaft gestresst ist, wirkt sich das natürlich auf die Beziehung aus. Wichtig ist, dass beide Partner miteinander kommunizieren und den Frust nicht in sich hineinfressen. Beide sollten darauf achten, dass am Ende des Tages die Work-Love-Balance noch stimmt. Kleine gemeinsame Auszeiten dürfen auch in stressigen Phasen nicht zu kurz kommen, sei es ein romantisches Abendessen oder ein Wochenendtrip.“

Über die Studie

Für die vorliegende Studie hat Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.014 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt – davon 653 in Beziehung lebend. Die Stichprobe entspricht nach Alter und Geschlecht der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Juni 2018 statt.

Quelle: Parship


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