„Ex-treme“ Neugierde: Jeder fünfte Single spioniert Ex-Partnern im Social Web hinterher - maennerformat.de | Männermagazin




„Ex-treme“ Neugierde: Jeder fünfte Single spioniert Ex-Partnern im Social Web hinterher


Parship-Umfrage zeigt: 82 Prozent der Singles hat gar keinen oder nur noch sporadischen Kontakt zum Ex-Partner. Dennoch siegt oft die Neugierde: 18 Prozent dieser Singles verfolgen den Verflossenen oder die Verflossene in den sozialen Netzwerken.

Tränen, Vorwürfe und Missgunst: Wenn eine Partnerschaft in die Brüche geht, ist von den Gefühlen füreinander meist nicht mehr viel übrig. Immerhin 18 Prozent der befragten Singles gelingt es, auch nach der gescheiterten Beziehung befreundet zu bleiben. Weitere 35 Prozent stehen zumindest sporadisch mit dem ehemaligen Partner in Kontakt. „Vorbei ist vorbei!“ sagt dagegen knapp jeder zweite Single: 47 Prozent sind über die frühere Liebe hinweg und interessieren sich nicht mehr für das Leben ihres ehemaligen Partners. Folglich schauen sie auch nicht, was er oder sie auf Facebook, Instagram und Co. teilt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Parship (http://www.parship.de), Deutschlands größter Online-Partnervermittlung, unter mehr als 5.000 Partnersuchenden.

Aus den Augen, aus dem Sinn?

Auch wenn der Ex-Partner im realen Leben keine Rolle mehr spielt, in der virtuellen Welt kann man sich der Präsenz des Verflossenen oft nicht entziehen. Knapp jeder fünfte Single (18 Prozent), der eigentlich keinen Kontakt mehr zum Ex-Partner hat, verfolgt dessen Aktivitäten interessiert im Social Web – das gilt für Männer wie Frauen gleichermaßen, wobei weibliche Singles etwas häufiger in die Rolle der Online-Detektivin schlüpfen (Frauen: 20 Prozent, Männer: 17 Prozent). Weitere 10 Prozent der Singles möchten dagegen gar nichts mehr vom Ex-Partner erfahren und haben ihn/sie daher auf Facebook, Instagram und Co. geblockt oder entfernt. Vier Prozent der Singles ergeht es andersherum: Sie würden gerne wissen, was ihr einstiger Vertrauter in den sozialen Medien treibt, jedoch wurden sie selbst von ihm/ihr geblockt oder entfernt.

Online-Spion aus Neugier

Wenn dem Ex-Partner hinterherspioniert wird, geschieht dies meist aus Neugier. Fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) möchte wissen, was er oder sie aktuell macht. Immerhin jeder Fünfte (20 Prozent) verfolgt die Aktivitäten in den sozialen Medien, weil er oder sie die frühere Liebe vermisst. Weitere acht Prozent spionieren online, um herauszufinden, ob es bereits eine neue Frau oder einen neuen Mann an der Seite des anderen gibt. Sehr wenige Singles (1 Prozent) verfolgen das Leben von früheren Lovern online, um aktuelle Aufenthaltsorte von ihr/ihm herauszufinden und so die Chancen zu erhöhen, ihr/ihm „zufällig“ zu begegnen. Auch Rache durch Kommentare oder Posts ist höchst selten ein Motiv (1 Prozent).

Parship-Coach und Paarberater Eric Hegmann meint: „Soziale Medien haben unsere Art mit Trennung und Liebeskummer umzugehen grundsätzlich verändert. Die ständige Online-Präsenz des Ex-Partners kann den Heilungsprozess erschweren. In diesem Fall sollte man sich überlegen, ihn oder sie aus allen Freundeslisten zu entfernen. Dennoch können die sozialen Medien auch helfen, einen freundschaftlichen Kontakt herzustellen, wenn der Kummer überwunden und falls der Kontakt von beiden Seiten gewünscht ist. Vielen fällt es leichter, eine Nachricht zu schicken, als zum Telefonhörer zu greifen.“

Über die Studie

Für die vorliegende Umfrage hat Parship 5.014 Mitglieder zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Die Online-Erhebung fand im Juni 2018 statt.

Quelle: Parship


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