Kniefall oder Flashmob? Beim Heiratsantrag darf’s gern klassisch sein - maennerformat.de | Männermagazin




Kniefall oder Flashmob? Beim Heiratsantrag darf’s gern klassisch sein


Parship-Umfrage zeigt: Beim Thema Heiratsantrag favorisieren Singles eine klassische Variante. Auf öffentliche Liebesbekundungen kann die Mehrheit verzichten. Bei der Frage nach dem richtigen Zeitpunkt herrscht unter den Befragten hingegen Uneinigkeit.

„Ja, ich will“: In vielen Beziehungen stellt dies die einzig wahre Antwort auf die Frage aller Fragen dar. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für den Heiratsantrag, wie sollte er aussehen und wer sollte wen fragen? Eine aktuelle Umfrage von Parship (http://www.parship.de), Deutschlands größter Online-Partnervermittlung, unter rund 4.600 Partnersuchenden zeigt, wie Singles über den Heiratsantrag denken. Die Ergebnisse belegen, dass ein klassischer Antrag bei Singles besonders hoch im Kurs steht: Für knapp die Hälfte der Alleinstehenden (46 Prozent) sollte der Mann die Initiative ergreifen und um die Hand seiner Freundin anhalten. Dieser Meinung sind übrigens insbesondere die Frauen (56 Prozent; Männer: 36 Prozent). Single-Männer sind vielmehr davon überzeugt, dass es in der heutigen Zeit egal ist, wer den Antrag macht: 36 Prozent finden nicht, dass diese Aufgabe zwingend dem Mann obliegt (Frauen: 17 Prozent). Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Befragten ist überzeugt, dass die Entscheidung für die Ehe heutzutage gemeinsam getroffen werden sollte und ein Antrag gar nicht mehr nötig ist.

Intimer Antrag statt Hochzeits-Flashmob

Bezogen auf die Art und Weise des Antrags steht Intimität ganz oben auf der Wunschliste: 25 Prozent der Alleinstehenden möchten bei der Frage aller Fragen mit dem potenziellen Partner allein sein. Wie der Antrag dann genau abläuft, ist für sie  zweitranging. Auch ein romantisches Candle-Light-Dinner kommt als Rahmen gut an: 24 Prozent der Befragten würden sich über einen Antrag bei Kerzenschein freuen. Während insbesondere die Männer auf Tamtam verzichten und sich für einen spontanen Heiratsantrag zu Hause begeistern können (Männer: 21 Prozent; Frauen: 14 Prozent), stehen Single-Frauen auf Hollywood-Romantik und würden zu einem Kniefall nicht nein sagen (Frauen: 15 Prozent; Männer: 6 Prozent).

Als absolutes No-Go empfindet es die Mehrheit der Singles hingegen, wenn ein Heiratsantrag auf Video festgehalten wird oder über Social Media erfolgt: Nur weniger als jeweils ein Prozent würden bei solch einem Antrag Herzklopfen bekommen. Für mehr als ein Viertel (27 Prozent) ist das Thema Hochzeitsantrag noch ganz weit weg: Sie haben sich noch keine Gedanken darüber gemacht, wie der perfekte Antrag aussehen sollte.

Singles würden sich mit Antrag Zeit lassen – oder ganz auf ihn verzichten

Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Getreu diesem Motto ist für mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Singles der perfekte Zeitpunkt für einen Antrag nach drei bis fünf Jahren Beziehung gekommen. Etwas schneller gehen darf es hingegen für 25 Prozent der Singles: Sie würden nach ein bis zwei Jahren die Frage aller Frage erwarten. Weitere 34 Prozent der Befragten sind zudem der Meinung, dass ein Antrag gar nicht nötig sei.

Parship-Coach und Diplom-Psychologe Markus Ernst meint: „In einer Beziehung ist der Heiratsantrag der nächste große Schritt in eine gemeinsame Zukunft. Doch die Frage aller Fragen kann auch unter Druck setzen. Überlegen Sie deshalb gut, was Ihrem/r Partner/in gefallen könnte. Meist braucht es kein großes Kino mit vielen Zuschauern – es sind Sie beide, die wichtig sind. Bei Unsicherheiten bezüglich der Vorstellungen Ihres/r Liebsten, können Sie auch zuvor in Gesprächen vorfühlen, wie Ihr/e Partner/in zum Thema Hochzeit und Heiratsantrag steht.“

Über die Studie

Für die vorliegende Umfrage hat Parship 4.604 Mitglieder zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Die Online-Erhebung fand im Februar 2019 statt.

Quelle: Parship


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